Achtsamkeit- Geduld üben


WARTEN....Nicht sofort und direkt bekommen, was du dir wünscht. Kennst du das auch?

 

Musst du heute auf etwas oder auf jemanden warten?

Wir alle warten sicherlich zur Zeit auf vieles....auf den ersten Impftermin, auf Lockerungen, auf Besuche von Freunden, darauf, dass wir wieder ohne Maske durchatmen können.

Normalität wünschen wir uns....und es  heisst weiter ABWARTEN.  Geduld üben.

WARTEN  ist tatsächlich eine Übung aus der Achtsamkeitspraxis.

 

Achtsamkeit hilft,

 

- um im Hier und jetzt anzukommen

- um aus dem Kopf in den Körper zu kommen

- um aus einem eventuellen Gedankenkarussell auszubrechen

- um Stress im Alltag besser zu bewältigen

- um gelassen mit schwierigen Situationen umzugehen

- um mehr Lebensfreude zu empfinden

 

Achsamkeit kann Schmerzen und Depressionen lindern.

 

 

Als ich selbst vor ca. 10 Jahren mit Meditationsübungen begonnen habe, und die Meditationskursleiterin darauf hinwies, dass wir Pausen geniessen sollen....damals habe ich es wohl gehört, was sie sagte, doch ich habe es gar nicht verstanden. Wie soll ich denn eine Pause geniessen, wenn ich noch so viel zu Erledigen ...zu Schaffen habe?

Mein Verstand war in Eile und konnte keine Pausen geniessen.

 

Heute praktiziere ich täglich Meditation um vom Kopf in den Körper zu kommen und um zu Fühlen, was mir gut tut. 

 

Pausen empfinde ich heute als wunderbar!

Heute geniesse ich es, wenn ich an einer roten Ampel stehe, denn dann übe ich Achtsamkeit.

Du kannst jegliche Situationen nutzen, um Warten zu üben:

Nutze Momente im Wartezimmer, bei Behördenbesuchen, in Warteschlangen, in Staus oder an der roten Ampel.

Wenn du diese Momente positiv achtsam nutzt, dann kommt kein Gefühl von Stress oder Ärger hoch, sondern du kannst Lebensfreude empfinden.

 

Wie das geht? Ganz einfach:

 

Mache in diesen Momenten eine Pause: Spüre deinen Atem, spüre deinen Körper, beobachte deine Gedanken, ....Was siehst du? Was fühlst du? Was riechst du?

Atme ein und ganz tief aus.  Mit jedem Ausatmen entspanne. Wenn du magst, dann kannst du in dich hineinlächeln, denn Lächeln tut sofort der Seele gut.

Stell dir vor: Das Leben schenkt dir eine Pause.

 

Einen kleinen Tipp möchte ich dazu noch geben....es ist natürlich schwieriger, eine Pause zu genießen, wenn du spät dran bist.

Deswegen: Achtsamkeit bedeutet auch: Rechtzeitig losfahren und evt. Zeitpuffer einplanen.  Gutes Zeitmanagement hilft.

Dann klappt es richtig gut mit dem Lächeln an der roten Ampel. :)

 

Übung macht hier den Meister....Achtsamkeit üben, üben, üben. Ich wünsche dir viel Freude dabei!

 

Herzliche Grüsse

Astrid

 

 

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